Die Vielfalt der Kunst wurde gesprochen

05/09/2019

Am 3. September 2019 öffnete das Yunus Emre Enstitüsü Wien seine Türen für die heuer zum dritten Mal stattfindende Lange Nacht des Interkulturellen Dialogs. Die Lange Nacht des Interkulturellen Dialogs ist eine Veranstaltung der ICDO (International Cultural Diversity Organization) und Kooperationspartnern wie KOSMO, Stadt Wien, Rotes Kreuz und dem ORF.

Mit kulturellen Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen und einer großen Eröffnungsveranstaltung im Rathaus werden im Rahmen der sechstaegigen Veranstaltung dem Interkulturellen Dialog ein gebührender Platz eingeräumt. Mit der Ausstellung Art Speaks Diversity, bildet das Yunus Emre Enstitüsü Wien einen von mehreren Programmen der Dialogwoche. Somit leistete das Türkische Kulturzentrum Wiens, das seine Arbeit als länder- und völkerverbindende sowie kulturübergreifende Tätigkeit versteht, ebenfalls einen Beitrag zur Dialognacht, die zum Ziel hatte, Neugierde an diversen kulturellen Traditionen zu erwecken und somit kulturellen Austausch zu fördern.

Im Rahmen der Ausstellung  Art Speaks Diversity zeigen 15 Kunstschaffende aus 15 Laendern, unter anderem aus Russland, der Dominikanischen Republik, Philippinen, dem Iran, Österreich, Kolumbien und Palaestina in ihren vielseitigen Werken, unterschiedliche Perspektiven auf die menschliche Gesellschaft und ihre individuellenen Interpretation von Diversität und kultureller Vielfalt.

Die Ausstellung, die von der klassischen Kleinkunst bis zu modernen Bildern, unterschiedliche Stile der bildenden Kunst darstellt, lief  unter dem Motto” Unsere Vielfalt ist unsere Staerke!”

Die Künstler, Kuratoren und Kunstkritiker, die vor der Ausstellung auf dem Podium sprachen, drückten ihre Gefühle und Gedanken aus. Obwohl sich die Wahrnehmungen und Geschmäcker der Kunst in Abhängigkeit von Zeit und Raum ändern, erwähnten sie, dass das Denken und Fühlen der Kunst so alt ist wie die Menschheit.

In den Reden, die von der Ansicht dominiert wurden, dass der Grundgedanke der Kunst uns helfen würde, einander zu verstehen, wurde betont, dass wir uns alle um den Nenner der Menschheit versammeln, in dem Unterschiede künstlich sind.

Im Anschluss an einen Rundgang durch die Ausstellung kosteten die zahlreichen BesucherInnen frisch gebrauten türkischen Kaffee und erfuhren dabei einiges über dessen Geschichte und Zubereitung.